Über mich

Wie ich Selfpublisherin wurde

Oder: über Konzepte, Werbetexte und Bücher

 

 

 

Von der Konzeption
Schriftliche Konzeptionen waren ein wichtiger Bestandteil meines Studiums zur Kommunikationsdesignerin (Schwerpunkt Grafikdesign). Genau genommen der Teil, der mir am meisten Spaß gemacht hat. Meinen Abschluss mit Auszeichnung dürfte ich vor allem der gelungenen Konzeption meiner Bachelorarbeit zu verdanken haben.
Davon motiviert schloss ich ein Turbostudium im eher theoretisch ausgerichteten Masterstudiengang Design und Medien an. Meine entstandene Konzeption wurde zweimal prämiert. Eine darauf aufbauende Kurzkonzeption bei einem Gründungswettbewerb sogar als Best-Practise ausgewählt und den folgenden Generationen von Wettbewerbsteilnehmern als Orientierung zur Verfügung gestellt.
Außerdem durfte ich für HannoverImpuls einen Vortrag darüber halten, wie man eine durchdachte Kurzkonzeption formuliert — also eine Idee mit wirtschaftlichen Fakten kombiniert.
Mit so viel positivem Feedback zu meinen geschriebenen Worten hatte ich nicht gerechnet, schließlich waren einige der Teilnehmer nicht nur älter, sondern vor allem erfahrener im Schreiben von Konzeptionen.

Zur Fantasy
Aus Spaß veröffentlichte ich 2017 eine Fantasygeschichte beim Selfpublishinganbieter neobooks. Sie wurde prompt zu einem von vier Monatsfavoriten ausgewählt. Davon war ich so überrascht, dass ich die E–Mail des neobooks–Teams mehrfach lesen musste, bis ich es glauben konnte. Man schenkte meinem Buchbaby Aufmerksamkeit, eine Taschenbuchveröffentlichung und eine Leserunde auf lovelybooks.de. Auch hier waren die Rückmeldungen der Erstleser überwältigend positiv. Von so vielen 5–Sterne–Bewertungen auf amazon hätte ich nicht einmal zu träumen gewagt. Da die Leser auf den Folgeband warteten, wurde kreatives Schreiben von da an ein Teil meines Alltags.
Ich nahm im November desselben Jahres erfolgreich am NaNoWriMo (National Novel Writing Month) teil, erschuf eine weitere Geschichte, eine weitere Welt — und lud sie auf sweek.de hoch, wo sie kostenlos gelesen werden konnte. Dort blieb sie, bis mich eine E–Mail erreichte, dass dem sweek–Team der Schreibstil der Geschichte so gut gefiel, dass sie sie gerne für mich als Taschenbuch in den Handel bringen würden. Kostenlos. Mit medialer Unterstützung. Natürlich nahm ich das Angebot dankend an.
In der Zwischenzeit hatte ich meinen ersten „Autorenvertrag“ unterschrieben. Der galt zwar nur für eine süße, kleine Geschichte in einer Anthologie, hat mich trotzdem wahnsinnig gefreut, denn: Jemandem gefiel, was ich da tat. Er bat mich etwas für ihn zu schreiben. Was für ein Kompliment!
So wurde das Schreiben nach und nach zu einem Hobby, einem Teil meines Lebens, auf den ich nicht mehr verzichten möchte.

Zum Buch
Buchcover zu gestalten, Bücher zu setzen, Geschichten zu illustrieren — all das war selbstverständlich Teil meines Studiums. Dennoch hätte ich nie damit gerechnet meine Leidenschaft mal auf diese Art und Weise ausleben zu können. Mein Interesse für alles Technische hilft mir hingegen ungemein beim Erstellen, Generieren und Verstehen von E–Books, deren Export einen vor ganz andere Herausforderungen stellt, als das Layouten eines Taschenbuches. Da macht sich dann auch meine Ausbildung zur Mediengestalterin mit dem Schwerpunkt auf digitale Medien bezahlt.

Ich bin gespannt, ob diese Reise noch weiter geht — falls ja, werde ich diese Seite selbstverständlich für euch wachsen lassen und regelmäßig aktualisieren.

In dem Sinne: Träumt nicht euer Leben, sondern lebt euren Traum!

Eure Yvy